Ideenwettbewerb 10er MGD Diasbahn, Kappl

Ideenwettbewerb 10er MGD Diasbahn, Kappl

Projektbeschreibung

Vom Berg kommend passiert der Schifahrer das Cafe und die Schischule im Bereich der temporären Abschwingplattform. Das Schidepot ist am Weg zum Ausgang unmittelbar erreichbar und bietet sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten Obergeschoss Raum für die Lagerung der Schiausrüstung. In leichtem Schwung windet sich das Depot um den zentralen Gebäudekern des Shopbereiches und bietet auch Zugang zu diesem.

Die Personalzimmer wurde in einem eigenen Gebäudeteil untergebracht. Der Büro- und Verwaltungsbereich liegt im ersten Obergeschoss und bietet beste Belichtung der Büroflächen. Um den umgebenden Naturraum zu erhalten und zu bewahren und um unnötige Kosten zu sparen wurde das Volumen im Bereich der Bergstation so gering wie möglich gehalten. Der Eingriff besteht in einer transparenten Überdachung der Seilbahntechnik mit Glas der sich sensibel in die Umgebung einfügt.

Das Thema Effizienz spielt sowohl für die Berg- als auch für die Talstation eine wichtige Rolle. Am Berg unterstreicht der Entwurf die Qualität der sensiblen alpinen Umgebung und vermeidet zusätzliches Bauvolumen. Das Volumen der Gondelgarage wird vom Berg ins Tal verlagert, wo es im Raum der ohnehin zu errichtenden Fußgängerbrücke über die Trisanna Platz findet. Entlang der Fußgängerbrücke werden die Gondeln nach Betriebsschluss garagiert und beleuchtet. Das Thema Schifahren endet nicht wie bisher an der Bundesstraße, sondern spannt sich quer in einem eleganten Bogen über die Talsohle. Es entsteht ein Ort mit neuer Identität. Durch die Inszenierung werden die Brücke und das Gebäude der neuen Diasbahn zum Landmark des Paznauntales und sind weithin für den ankommenden Gast wahrnehmbar.  Das Gebäude der Talstation versteht sich als hocheffiziente Schnittstelle zwischen ankommenden Gästen und dem Vergnügen im Schnee. Die Bewegungsflüsse wurden so optimiert, dass der ankommende Gast auf möglichst direktem Weg die Bahn erreicht bzw. vom Berg kommend möglichst direkt diese wieder verlassen kann. Doppelte Wege wurden konsequent vermieden.

Der Entwurf bietet jedoch auch genug Reibungsfläche um gastronomische und gewerbliche Einrichtungen für den Gast interessant zu machen. Um einen optimalen Bewegungsfluss zu gewährleisten wurden die Kassabereiche auf Niveau der Einstiegsebene situiert. Dadurch sind sie sowohl für die mit dem Bus als auch für die mit dem Pkw anreisenden Gäste ohne Umwege erreichbar. An der Nordostseite befindet sich eine Schnittstelle für die Anbindung mittels eines Schrägaufzuges ins Dorf.

PROJEKTDATEN

PROJEKTTYP: Wettbewerb
PLANUNGSBEGINN: 2013
NUTZFLÄCHE: k.A. m²
BAUHERR: Bergbahnen Kappl

Lageplan

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