Ski- und Kongresszentrum
Pardorama Ischgl

Bauherr:

Architektur:

Planung:


Bauleitung:


Tragwerksplanung:

Baufirma:

Stahlbau:

Silvretta SeilbahnAG Ischgl

Arch. Dipl. Ing. Manfred Jäger, Kappl

Arch. Dipl. Ing. Manfred Jäger in Kooperation mit Arch. Dipl. Ing. Franz Ladner

Ing. Poller Gerhard, Zams, Arch. Dipl. Ing. Manfred Jäger, Kappl

ZT-Ingenieurbüro Gürtler, Mayrhofen

Swietelsky Landeck

Unger Oberwart-Innsbruck

pardorama ischgl

Inmitten einer wilden Landschaft auf 2620 m Seehöhe liegt ein Gebäude, das nicht nur dem Klima trotzen soll, sondern auch dem Berg. Die besondere geographische und topographische als auch die und schwierige geologische Situation des Ortes erforderten eine äußerst sensible und konstruktiv anspruchsvolle architektonische Lösung.
In einem der größten Schigebiete Österreichs auf 2620 Meter Seehöhe gelegen, wurde ein Gebäude mit ca. 17000m³ errichtet, dessen Fundament aufgrund der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes nur auf drei Punkten gelagert wured. Durch diese spezielle technische Lösung konnte eine deutliche Verbesserung der Konstruktion des Gebäudes gegenüber den vorangegangenen Bauten erzielt werden.

Das Pardorama ist bereits das dritte Gebäude, das auf dem Pardatschgrat gebaut wurde - kein Gebäude zuvor konnte der, durch das Auftauen des Permafrost verursachten, Bewegung des Untergrundes standhalten. Setzungsrisse von bis zu 5 cm im Jahr teilten die vorherigen Gebäude sprichwörtlich entzwei. Aufgrund der speziellen Lagerung auf nur 3 Fundamentpunkten, die jedes Jahr wieder neu nachgestellt werden und der bereits berücksichtigten Bewegungsfugen im Gebäudekomplex darf man optimistisch sein, dass dieses Gebäude, das ein Selbstbedienungsrestaurant, ein Bedienungsrestaurant, eine Eisbar und einen Kongresssaal beherbergt, der Nachwelt noch lange erhalten bleibt.

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